Voreinstellungen bei Facebook verstoßen gegen deutsches Datenschutzrecht

Facebook verstößt mit seinen Voreinstellungen und Teilen der Nutzungs- und Daten­schutz­bedingungen gegen geltendes Verbraucherrecht. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Bundesverbands der Verbraucher­zentralen entschieden. Die Einwilligungen zur Datennutzung, die sich das Unternehmen einholt, sind nach dem Urteil teilweise unwirksam. (LG Berlin, Urteil vom 16.01.2018 – 16 O 341/15)

Vortragsveranstaltung in München: Arbeitnehmer-Datenschutz unter neuem Datenschutzrecht

RAFAS

Am Freitag vergangener Woche habe ich als Referent im Auftrag des Verbandes Deutscher Arbeitsrechtsanwälte (VdAA) in München eine  Fortbildungsveranstaltung für Fachanwält(inn)e(n) im Arbeitsrecht zum Thema “Arbeitnehmer-Datenschutz und datenschutzrechtliche Compliance unter DSGVO und BDSG (neu)” durchgeführt.

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Prüfling hat Anspruch auf Auskunft über schriftliche Antworten sowie über Antwort-Anmerkungen des Prüfers nach berufsbezogener Prüfung

Die in einer berufsbezogenen Prüfung gegebenen schriftlichen Antworten und etwaige Anmerkungen des Prüfers zu diesen Antworten stellen personenbezogene Daten des Prüflings dar, hinsichtlich deren er grundsätzlich ein Auskunftsrecht hat. Es dient nämlich dem mit dem Unionsrecht verfolgten Ziel, den Schutz des Rechts auf Privatsphäre natürlicher Personen in Bezug auf die Verarbeitung von sie betreffenden Daten … Weiterlesen

„The LEGAL 500“ – Deutschland 2018: „Bedeutende regionale Kanzlei“ im Wirtschaftsrecht

Die soeben veröffentlichte aktuelle Ausgabe Deutschland 2018 des renommierten Kanzlei-Verzeichnisses „The LEGAL 500“ führt uns erneut als eine der bedeutenden Kanzleien in Schleswig-Holstein im Bereich des Wirtschaftsrechts auf.  Im Regionalteil von „The Legal 500“ werden führende ortsansässige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und Stärken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Die Redaktion schreibt über uns … Weiterlesen

Unzulässige Videoüberwachung des Eingangsbereichs einer Zahnarztpraxis

Deckt eine Kamera den Eingangsbereich einer Zahnarztpraxis ab, um der abstrakten Gefahr einer Straftat zu begegnen, so liegt ein Verstoß gegen das Bundes­daten­schutz­gesetz (BDSG) vor. Da vor allem mildere Mittel vorliegen, wie etwa Aufbewahrung von Wertsachen im videoüberwachten nicht öffentlichen Bereich, Personaleinsatz sowie Verpixelung, ist die Videoüberwachung des öffentlichen Raums nicht erforderlich. (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil … Weiterlesen